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29.06.2015 15:59 Alter: 5 yrs
Kategorie: Presseartikel

Aus dem Gemeinderat

Am 25.6. war unser Projekt u.a. wieder ein Thema im Gemeinderat.


NBK Kulmbach vom Samstag, 27. Juni 2015, Seite 23

Heizzentrale darf gebaut werden

Gemeinderat mit Bauvorhaben für das Nahwärmenetz einverstanden

MARKTSCHORGAST

 

Die Heizzentrale für das Nahwärmenetz in Marktschorgast darf gebaut werden. Dafür stimmte die Mehrheit im Gemeinderat. Allerdings muss erst das notwendige Erbbaurecht bestellt werden. Im Haushalt 2015 sind 40 000 Euro für den Anschluss der gemeindlichen Liegenschaften an das Nahwärmenetz in Marktschorgast eingeplant. „Sie haben die Planungen und die Ausarbeitungen begleitet, jetzt sind Sie Geburtshelfer – wir müssen das Baby jetzt nur noch am Kopf packen und herausziehen“, sagte Marc Benker, CSU-Gemeinderat und „Motor“ für das Nahwärmeprojekt, während der Sitzung an Bürgermeister Hans Tischhöfer (FW) gewandt.

Bereits im März hat die Naturstrom AG, die das Nahwärmenetz in Marktschorgast konzipieren und realisieren soll, einen Antrag auf Baugenehmigung gestellt. Schon im März erteilte der Marktgemeinderat dann die Baugenehmigung. Eine Änderung des Flächennutzungsplanes mit Landschaftsplan wurde nicht für nötig erachtet. Auch ein immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren ist durchgeführt worden. Nun hat die Firma Naturstrom einen Antrag auf vorzeitigen Baubeginn gestellt. Keine Einwände bestanden auch gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung. Kurzfristig wurden allerdings die Pläne geändert. Folglich stellte Naturstrom beim Landratsamt den Antrag, dass die maximale Wärmeleistung 1004 Kilowatt betragen würde. Das bedeutet: Die immissionsschutzrechtliche Genehmigungspflicht bei einem Megawatt Leistung wird knapp überschritten. Deshalb solle nun eine Baugenehmigung anstelle einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung beantragt werden. Naturstrom wird dann eine dauerhafte Leistungsbeschränkung auf unter einem Megawatt vorlegen. Die neuen Unterlagen hat die Gemeinde am 18. Juni bekommen, doch die Unterlagen wurden dem Antragsteller Naturstrom wegen fehlender Nachbarunterschriften wieder mitgegeben. Trotzdem hat jetzt der Markt Marktschorgast sein Einvernehmen mit der Anlage erklärt. so